Nockenfertigung – Schweißen & Bearbeitung
Hochpräzise Nockenfertigung für individuelle Antriebslösungen
Mit unserer modernen Nockenschweißstation fertigen wir Sonderriemen nach Kundenvorgabe – präzise, effizient und auch in Kleinstmengen. Ob T10 oder AT10 Zahnriemen: Wir statten Ihre Riemen mit 3D-gedruckten Nocken aus, die exakt auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind. So entstehen langlebige und maßgeschneiderte Antriebslösungen für verschiedenste Industriebereiche.
Präzision in Maß und Ausführung
Unsere 3D-gedruckten Nocken werden aus hochwertigen Materialien gefertigt und direkt auf den Zahnriemen aufgeschweißt. Dadurch entsteht eine besonders feste und formschlüssige Verbindung zwischen Nocke und Riemen – ideal für präzise Takt- und Positionieranwendungen.
Technische Spezifikationen im Überblick:
- Riemenprofile: T10 und AT10
- Nockenabmessungen: bis zu 50 mm (H) × 20 mm (B) × 50 mm (T)
- Riemenlänge: bis zu 10 m
- Material der Nocken: 3D-gedruckt, thermoplastisch verschweißbar
- Schweißverfahren: Thermisches Nockenschweißen mit CNC-gesteuerter Positionierung
Diese Fertigungstechnologie gewährleistet gleichbleibende Qualität, geringe Toleranzen und höchste Wiederholgenauigkeit – auch bei Einzelanfertigungen.
Anwendungsbereiche
Perfekt für Automatisierung, Verpackung und Fördertechnik
Unsere individuell geschweißten Riemen kommen überall dort zum Einsatz, wo exakte Positionierung und hohe Prozesssicherheit gefragt sind. Typische Anwendungen sind:
- Automatisierte Verpackungsanlagen
- Zuführ- und Fördertechnik
- Handlingsysteme
- Pick-and-Place-Anwendungen
- Sondermaschinenbau
Vorteile auf einen Blick
✅ Kleinstmengenfertigung möglich – ideal für Prototypen und Sonderlösungen
✅ Hohe Haftfestigkeit durch thermisches Schweißverfahren
✅ Präzise Nockenpositionierung
✅ Kurze Lieferzeiten durch flexible Inhouse-Fertigung
✅ Kompatibel mit gängigen Zahnriemenprofilen
Ihre Lösung beginnt mit einer Anfrage
Sie benötigen individuelle Riemen mit Nocken oder wünschen Beratung zur optimalen Ausführung?
Unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter – von der Konstruktion über die Materialauswahl bis zur Serienfertigung.
Sprechen Sie uns an!
Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Kott
- Geschäftsführung
- Geschäfftsführer
- t.kott@klocke-antrieb.de
- +49 (0) 521 950 05-01
Bernd Bille
- Logistik/Lager
- Fertigungsleiter
- b.bille@klocke-antrieb.de
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FAQ - Nockenfertigung
Welche Auswirkungen hat das Aufschweißen von Nocken auf die Biegewelligkeit oder das Laufverhalten eines Zahnriemens und wie kann dies ausgeglichen werden?
Das Aufschweißen von Nocken verändert lokal die Masseverteilung und Biegeeigenschaften des Zahnriemens.
Insbesondere bei kleinen Umlenkradien oder hochdynamischen Anwendungen kann dies das Laufverhalten leicht beeinflussen.
Zur Kompensation werden:
symmetrische Nockenanordnungen,
angepasste Nockenhöhen sowie
optimierte Nockenabstände
Zudem wird die Schweißung mittig und spannungsfrei ausgeführt, um den geradlinigen Lauf zu gewährleisten. Bei fachgerechter Ausführung bleibt die Riemenflexibilität weitgehend erhalten – entscheidend ist die präzise Fertigung und Materialabstimmung.
Welche Werkstoffe und Schweißparameter sollten bei Nockenschweißungen auf Zahnriemen berücksichtigt werden, um Belastung und Lebensdauer sicherzustellen?
Beim Nockenschweißen kommen immer thermoplastische Materialien zum Einsatz, die eine homogene Verschmelzung mit dem Riemenrücken ermöglichen.
verwendet werden z. B.:
Polyurethan (PU 85–95 ShA) für Standard-Zahnriemen,
3D-gedruckte Thermoplaste (PA- oder TPU-basiert) für Sondergeometrien.
Entscheidend für die Haltbarkeit sind:
korrekte Schweißtemperatur (typisch 180–210 °C je nach Material),
gleichmäßiger Druck während des Schweißprozesses,
saubere, spannungsfreie Abkühlung und
exakte Positionierung (CNC-gestützt oder mit Anschlagsystem).
So wird gewährleistet, dass die Schweißnaht form- und kraftschlüssig ist und die Lebensdauer des Riemens nicht beeinträchtigt wird.
Wann ist das Aufschweißen von Nocken auf Zahnriemen sinnvoll im Vergleich zu anderen Befestigungs- oder Mitnehmerlösungen?
Das Nockenschweißen ist die bevorzugte Methode, wenn eine dauerhafte, stoffschlüssige und belastbare Verbindung zwischen Zahnriemen und Nocken erforderlich ist.
Im Gegensatz zu Klebe- oder Schraubverbindungen wird die Nocke direkt mit dem Riemenrücken verschmolzen, wodurch eine homogene Verbindung entsteht – ohne Klebstoff, ohne Bohrung, ohne Haftungsrisiko.
Im Gegensatz zu geklebten oder geschraubten Lösungen bietet das thermoplastische Nockenschweißen:
hohe Haftfestigkeit ohne Klebstoffe,
exakte Positionierbarkeit bei Serienfertigungen,
keine Schwächung des Riemenkörpers durch Bohrungen oder Schrauben,
und eine dauerhafte Verbindung auch unter wechselnden Lastbedingungen.
Diese Technologie ist besonders sinnvoll bei T10- und AT10-Zahnriemen, die in Förder-, Positionier- und Automatisierungsanlagen eingesetzt werden. Sie bietet präzise Nockenpositionierung, reproduzierbare Qualität und eine lange Lebensdauer – selbst bei Dauerbelastung.